Flüchtlinge durch den Alltag lotsen

Die Volkshochschule Lilienthal bietet Integrationskurse für Landkreis-Gemeinden an - Ritterhuderinnen erzählen

Die vhs Lilienthal bildet Integrationslotsen aus. Diese Lotsen helfen Flüchtlingen, den Alltag zu bewältigen. Maria Goltsche und Andrea Vogelsang aus Ritterhude haben diese Ausbildung absolviert.

Von Christian Pfeiff

Landkreis Osterholz. Der Wille zur ehrenamtlichen Hilfe für Flüchtlinge ist in der Bevölkerung erfreulich hoch. Zahlreich sind jedoch auch die Fragen, mit denen sich viele motivierte Helfer konfrontiert sehen. Ob nun jeristische Sachverhalte, vermeintliche Tücken interkultureller Kommunikation oder der Umgang im ganz normalen Alltag: Zahlreich sind die Punkte, bei denen Hilfswillige selbst Hilfe oder zumindest kompetenten Rat benötigen. Diesen erteil seit vergangenen Jahr die Volkshochschule Lilienthal. In bislang zwei Kursen in Lilienthal und Ritterhude bildete die vhs 22 Integrationslotsen aus. "Trotz grundsätzlicher Hilfsbereitschaft haben viele Angst, sich in manchen Situationen unter Umständen aufs Glatteis zu begeben. Als Beispiel: Wie ist das, wenn ich Flüchtlinge zum Arzt begleite? Wie ist das mit dem Datenschutz? Wo überschreite ich vielleicht Grenzen? Wo gibt es interkulturelle Verständigungsprobleme? Derlei Fragen wollen wir beantworten", erklärt vhs-Koordinator Ihno Schild.
Das ursprüngliche Konzept der Integrationslotsen wurde schon vor Jahren in Osnabrück entwickelt und vom Land Niedersachsen gefördert, erklärt Schild. Die ursprüngliche Idee richtete sich an Menschen, die selbst Migrationshintergrund aufweisen können und nun bereit sind, ihre selbst gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen an potenzielle Migranten weiter zu geben, um diesen ihren Aufenthalt in Deutschland zu erleichtern. Diesbezüglich beklagt Schild indes geringes Interesse: "Zumindest bei uns haben sich nur Deutsche gemeldet, die Interesse an dieser Thematik haben." Gefördert wird die Ausbildung zum Integrationslotsen durch das Land Niedersachsen, die Teilnahme ist für Interessenten kostenlos. Die vhs fungiert als Bildungsträger.
Maria Goltsche und Andrea Vogelsang haben sich zwischen November und Februar im Rathaus Ritterhude zu Integrationslotsen ausbilden lassen. Ihre Motivation hierzu sind unterschiedlicher Natur: "Mein Mann und ich haben schon häufiger Patenschaften übernommen und beherbergen derzeit einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling, einen jungen afghanischen Mann", erklärt Maria Goltsche. Vogelsangs Interesse an der Maßnahme ist eher beruflicher Natur: In Ritterhude ist die in Lilienthal wohnende Dozentin als Datenschutz- und Gleichstellungsbeauftragte tätig, arbeitet darüber hinaus als Dozentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung für diverse Bildungsträger. "Dementsprechend verstehe ich mich als Aufklärerin, Multiplikatorin und Koordinatorin." Denn, da sind sich beide Teilnehmerinnen einig: Mit der Fortbildung zum Integrationslotsen gehe keinerlei verbindliche Verpflichtung einher, anschließend in einer bestimmten vordefinierten Weise ehrenamtlich aktiv werden zu müssen. Auch handele es sich bei dem im Anschluss an die Kursteilnahme ausgehändigten Zertifikat nicht zwingend um eine berufliche Qualifikation. In manchen Landkreisen sind derlei Maßnahmen zwar verbindlich, um beispielsweise eine Flüchtlingspatenschaft zu übernehmen, nicht so jedoch in Ritterhude. Das Angebot richte sich vor allem an Menschen, die ohnehin ehrenamtlich oder beruflich in die Thematik involviert sind sowie an solche, die mit dem Gedanken einer ehrenamtlichen Tätigkeit liebäugeln, sich aber noch nicht schlüssig sind.
Jedoch erfordere eine Teilnahme an der Ausbildung zum Integrationslotsen ein ernsthaftes Interesse und eine aktive Mitarbeit: "Es ist keineswegs so, dass die Kursteilnehmer lediglich "berieselt" werden und abschließend ihr Zertifikat abholen", bekräftigt Vogelsang. Stattdessen erlebte sie hervorragend vorbereitete Dozenten aus diversen Fachbereichen, deren Hauptaugenmerk neben der entsprechenden Rechtslage auch auf interkultureller Dialektik lag. "Wir alle haben fast tagtäglich mit interkulturellen Prozessen zu tun, teilweise sogar ohne es zu wissen. Eine Teilnahme an diesen Kursen schärft diesbezüglich den eigenen Fokus und eröffnet neue Möglichkeiten der Selbstreflektion", sagt sie.
Die so erworbenen Kenntnisse vereinfachten indes bereits bestehende Patenschaften immens, bestätigt Goltsche. "Es herrschen viele falsche Vorstellungen auf beide Seiten. Natürlich gibt es unter den Flüchtlingen auch Menschen, denen durch dubiose Quellen wie beispielsweise Schleppern ein völlig anderes Leben in Deutschland suggeriert wurde, als sie es letztlich hier vorfinden." Andererseits, so erlebt es Vogelsang bisweilen in ihrem Berufsalltag, hegten auch Paten oder Flüchtlingsbegleiter bisweilen falsche Erwartungen bezüglich ihrer Tätigkeit. "Die Bereitschaft zu helfen darf nicht aus der Motivation entstehen, anschließend mit Dank überschüttet zu werden. Hierin offenbart sich eine Form des emotionalen Egoismus", so Vogelsang. Die vielleicht wichtigste Prämisse im ehrenamtlichen Umgang mit Flüchtlingen, hierin sind sich beide Kursabsolventinnen einig, sei das behutsame eruieren der jeweiligen Bedürfnisse. Diese seien von Fall zu Fall anders gelagert. Natürlich gäbe es Flüchtlingsfamilien, die eine ins Privatleben hineinragende Begleitung als wünschenswert erachten; in ebenso vielen Fällen werde jedoch nur eine Beratung hinsichtlich bestimmter Sachfragen, beispielweise im Umgang mit Behörden, hinsichtlich Strukturen und Mechanismen des hiesigen Arbeitsmarkts oder ganz banale Alltäglichkeiten. "Die Sensibilität, die jeweiligen Bedürfnisse herauszufinden und zu respektieren, ist nahezu der wichtigste Aspekt einer jeden ehrenamtlichen Tätigkeit im Umgang mit Flüchtlingen, in welchem Umfang auch immer."
Viele der weiteren Kursteilnehmer im Rathaus befänden sich entsprechend noch in der Findungsphase und wollten durch eine Kursteilnahme für sich selbst eruieren, ob eine Patenschaft oder eine Flüchtlingsbegleitung für sie selbst in Frage käme und inwiefern derartige Tätigkeiten mit der jeweils eigenen, individuellen Lebensgestaltung in privater und beruflicher Hinsicht sowie mit der eigenen charakterlichen Konstitution vereinbar sind.
Neben Sensibilität und Respekt ist für eine solche auch in vielerlei Hinsicht eine Fähigkeit zur Wahrung einer gewissen emotionalen Distanz vonnöten. "Mein Mann und ich hatten in der Vergangenheit eine Patenschaft für eine fünfköpfige Familie übernommen, die unlängst abgeschoben wurde", berichtet Goltsche. Auch derartige Situationen erfordern von ehrenamtlich Tätigen eigene emotionale Festigkeit.
In Kürze soll ein weiterer Kurs zum Integrationslotsen im Rathaus Grasberg stattfinden. Ein Informationsabend findet am Donnerstag, 10. März, um 19.30 Uhr vor Ort statt. Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 04298/929240 oder per Mail an vhs(at)lilienthal.de ist erforderlich.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG; Ausgabe: Wümme Zeitung; Seite: 1; Datum: 06.03.2016

 

 

 

Sprachen und Gesundheit topaktuell

Kunst ist das Markenzeichen der Volkshochschule Lilienthal-Grasberg-Ritterhude-Worpswede. So ziert eine Collage eines vhs-Dozenten das Deckblatt des Programmheftes, und natürlich gibt es wieder viele Kreativangebote. Weitere Schwerpunkte sind im ersten Halbjahr Sprachkurse, vor allem Deutsch für Flüchtlinge. Außerdem boomen Gesundheit und Entspannung, während Computerkurse - eins das Steckenpferd der Volkshochschulen - nicht mehr so begehrt sind.
Zehn Deutschkurse für Flüchtlinge in vier Gemeinden bietet die vhs an. "Ich kann mich nicht erinnern, dass Deutschkurse jemals in diesem Ausmaß stattgefunden haben", sagte Ihno Schild, an der vhs zuständig für Sprachen. Rund 150 Schüler aus allen vier Gemeinden zählt die vhs aktuell. "Wir haben ein differenziertes Kurssystem", hob vhs-Leiterin Chrstine Beulshausen hervor, schließlich müsse man mehrere Bereiche abdecken. Beispielhaft nannte Schild Abendkurse für Arbeitsmigranten, Integrations-, Alphabetisierungs- sowie Deutschkurse auf unterschiedlichen Niveaus. Angesichts der Migration aus dem Nahen Osten, dem Balkan und Bulgarien bestehe auch bei diesen Sprachen Bedarf. Aber "der Markt für Arabischlehrer ist leer", erzählt Ihno Schild, und überhaupt Dozenten für Serbo-Kroatisch zu finden sei schwer. Schild hofft darauf, dass die heutigen Deutschschüler die Dozenten von morgen sind.
Trotz der Flüchlingskrise hat die vhs die anderen beliebten Fremdsprachen nicht vernachlässigt. Das Standardangebot bleibt bestehen, und in sechs Sprachen unterrichten sogar Muttersprachler. "Bei den Sprachen lassen wir die Teilnehmer grundsätzlich erst mal hospitieren", so Schild. "Wer dann am ersten Tag feststellt, dass es as falsche Sprachniveau ist", der könne zu einem anderen Switchen, ohne für den ersten zu bezahlen, fügte Christine Beulshausen hinzu.

Fokus auf Bildungsberatung
Grundsätzlich sei die Beratung eine der Stärken der vhs Lilienthal-Grasberg-Ritterhude-Worpswede. Denn mit Christine Beulshausen, Ihno Schild und Jutta Rodenburg arbeiten bei der Einrichtung drei Pädagogen, die sich inhaltlich gut mit den Kursen auskennen. "Wir beraten passgeneu, welcher Kurs zu welchem Teilnehmer passt", erzählte Beulshausen. Noch mehr sind nur die Dozenten selbst im Bilde, weshalb in dem Programmheft auch eine Liste mit den Telefonnummern der Lehrer aufgeführt ist. "Das macht kaum eine ander vhs", stellte Beulshausen fest.

Gesundheit - immer mehr nachgefragt
Beratungsbedarf besteht gerade auch beim Thema Gesundheit, sagte die zuständige pädagogische Mitarbeiterin der vhs, Jutta Rodenburg. Gesundheit und Entspannung, das seien wachsende Bereiche. Für diese Themen finden sich auch immer neue Dozenten, "wie zum Beispiel eine Zahnarztaussteigerin, die einen Vortrag und eine Übung zur Kieferentspannung anbietet", so Rodenburg. Auch zu Modekrankheiten wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat die vhs etwas im Programm. Gesundheitsförderung für kleine und mittlere Betriebe, für dieses wichtige Thema stellt Jutta Rodenburg gerne ein Programm zusammen, zum Beispiel mit Seminaren zu Massagen am Arbeitsplatz oder zu Kurzschläfchen im Büro, so genanntes Powernapping.

Kostenloser Kurs für Flüchtlingshelfer
Bereits nächsten Freitag veranstaltet die vhs den Kurs "Interkulturelle Kompetenz in der Flüchtlingsarbeit" - dank Sponsoring des Rotary Clubs ist er kostenlos.

© Copyright Osterholzer Anzeiger; Datum: 10.01.2016

 

 

Lieder für Bogenharfe und Krokodilszither

Eine Sammlung von 160 Musikinstrumenten aus Ostasien hat Ingo Stoevesandt angelegt. Der Pianist und Musikforscher ist aber nicht nur Theoretiker, er kann auf jedem der Stücke mindestens ein traditionelles Lied spielen. Eine Einführung in seine exotische Musikwelt gibt er am Sonnabend, 15. Februar, bei einem Vortrag in Murkens Hof in Lilienthal.
VON LARS FISCHER
Lilienthal ·Grasberg.Warm und feucht ist die Luft in Ingo Stoevesandts Wohnzimmer. Nicht deshalb, weil ihm sonst kalt wäre, sondern weil er seinen Schatz hier aufbewahrt. Einen Teil zumindest, denn mittlerweile besitzt der Grasberger rund 160 Musikinstrumente – und bis auf ein Keyboard sind dies reichlich exotische Stücke. Sie stammen größtenteils aus Südostasien und sind hauptsächlich aus Bambus hergestellt. Der ist empfindlich und wird rissig, wenn das Klima nicht stimmt. Also heizt Stoevesandt kräftig ein. Sehr zum Leidwesen seiner beiden Schi! ldkröten – die brauchen es für ihren Winterschlaf kühler und mussten ins Gemüsefach des Kühlschranks umziehen.
Schüttelorgel oder Krokodilszither, eine sprechende Geige mit nur einer Seite oder eine Flöte, die aussieht wie ein kleinen Terracotta-Blumentopf? Hat Stoevesandt alles parat. Und nicht nur das, er kann auch darauf spielen. „Einen Ton bekomme ich aus jedem meiner Instrumente heraus“, untertreibt der 40-Jährige. In Wirklichkeit hat er sich zu jedem Stück mindestens ein traditionelles Lied beibringen lassen. Er ist nicht nur Sammler, sondern auch Musikforscher und ausgebildeter Pianist.
Er studierte in Bremen Klavier und Instrumentalpädagogik. Seit seinem Diplom arbeitet er als Klavier-, Gitarren- und Gesangslehrer. Durch das Klavierwerk von Claude Debussy, das auch Thema seiner Diplomarbeit war, wurde er auf die asiatischen Musiktraditionen aufmerksam. Der Franzose war auf der Weltausstell! ung 1890 in Paris mit indonesischer und vietnamesischer Musik! in Verb indung gekommen und war davon tief beeindruckt. So erging es Stoevesandt seinerzeit mit der Musik Debussys und er wollte mehr erfahren über dessen Einflüsse.
Stücke mit 5000 Jahre Geschichte
Seit 2001 bereist er möglichst einmal im Jahr Südostasien, immer auf der Suche nach seltenen und oft uralten Instrumenten. 2002 war er als freier Mitarbeiter des „Institute for Musicology“ in Hanoi tätig. Von seinen Forschungsreisen brachte er jedes Mal traditionelle Instrumente mit – oder er verschiffte sie gleich im Container. „Die kamen dann Wochen später an und stanken nach Fisch“, erinnert sich Stoevesandt, aber sie blieben heil. Manche Instrumente aber gab es auch vor Ort nicht mehr, so wie die Krokodilszither, die er nur von historischen Fotos kannte. Warum das dreisaitige Instrument so heißt, wird auf dem ersten Blick deutlich: Es sieht eben aus wie ein Krokodil mit drei Bindfäden a! uf dem Rücken. Die Saiten sind aus einfachem Nähgarn, aber der Holzkorpus stellte eine Herausforderung dar. Stoevesandt fand auf Borneo, wo die Zither herkommt, einen Enkel des letzten königlichen Instrumentenbauers, der noch Baupläne besaß. „Elf Bananenbäume musste der arme Mann fällen, bis er endlich das richtige Stück Holz für den Resonanzkörper hatte.“
Eigentlich gibt es das Instrument seit rund 150 Jahren gar nicht mehr und auch andere Stücke sind vom Aussterben bedroht, so wie die Bogenharfe aus Burma. Dort gab es 70 Jahre lang keine Konzerte, weil jegliche öffentlichen Menschenansammlungen vom Regime untersagt waren. Nur drei Harfenbauer lebten noch, alles alte Herren, weit über 85 Jahre alt. Einer von ihnen baute Stoevesandt eine Saung Gauk, so der ursprüngliche Name, die heute eines seiner drei Hauptinstrumente geworden ist. Ein weiteres ist ähnlich alt wie die Harfe! , die sich bis ins dritte Jahrtausend vor Christus zurüc! k verfol gen lässt: das Guqin.
Auch dieses Instrument gehört zu den Zithern und soll bereits zu Zeiten von Konfuzius bekannt gewesen sein. Der Korpus wird aus Wuton gefertigt, eine Holzart, die es nur im Norden Chinas gibt. Die Stämme werden 300 Jahre lang abgelagert ehe sie verarbeitet werden. Die Ursprünge vieler Instrumente aus Fernost liegen im vorderen Orient. Über die Seidenstraße gelangten die Musiktraditionen weiter gen Osten.
Über diese Geschichten spricht Ingo Stoevesandt gerne, aber seine Vorträge sind immer auch Konzerte und die Besucher dürfen alles anfassen und sich selbst ausprobieren. Seine Begeisterung für das, was in unseren europäischen Ohren so fremdartig klingt, ist ansteckend.
Mit seiner Sammlung besucht er seit Jahren Schulklassen und Vereine, bietet Workshops an und hat auch schon einige seiner Instrumentenschüler „umgeschult“. Er lädt aber auch als! Konzertmanager Künstler aus Südostasien nach Deutschland ein, stellt Netzwerke her oder moderiert eine Radiosendung zu diesem Thema im Bürgerfunk Bremen. Als Forscher stellt er sicher, dass Traditionen fortbestehen. Auf einer eigenen Webseite dokumentiert er seine Arbeit und gibt auch Hörbeispiele.
Für die Lilienthaler Volkshochschule hält er am kommenden Sonnabend, 15. Februar, einen Vortrag. Zum Abschluss des Abends will er mit den Zuhörern ein Schüttelorgel-Orchester bilden. Er hat eine ganze Sammlung der kleinen Bambus-Instrumente, die man nur kräftig schütteln muss. Jedes hat einen anderen Ton – verpasst niemand seinen Einsatz, ergibt sich eine Melodie.
Ingo Stoevesandt stellt seine Instrumente und Forschungen am Sonnabend, 15. Februar, um 19.30 Uhr bei der Volkshochschule im Kulturzentrum Murkens Hof, Klosterstraße 25 in Lilienthal, vor. Der Eintritt beträgt sieben Euro an der Abendkasse. Weitere Informationen gibt es auf seiner Webseite www.musikausasien.de.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG; Ausgabe: Wümme Zeitung; Seite: 1; Datum: 10.02.2014

Jeden Freitag flimmert ein Film

Lilienthal (Lars Fischer). Ein eigenes Lichtspielhaus hat Lilienthal schon lange nicht mehr – regelmäßige Filmvorführungen gibt es dennoch. Seit zehn Jahren versorgt das Kommunale Kino im Schroetersaal von Murkens Hof die Cineasten zwar nicht mit den allerneuesten Blockbustern, aber regelmäßig mit sehenswerten aktuellen Filmen. Der Zuspruch ist ungebrochen groß. Am kommenden Wochenende wird der erste runde Geburtstag mit zwei Vorführungen bei freiem Eintritt gefeiert.
VON LARS FISCHER
Lilienthal.„Good Bye Lenin – Hello Lilienthal“, so könnte man den Beginn des Kommunalen Kinos im Schroetersaal von Murkens Hof knapp überschreiben. Mit jener Wendezeit-Kommödie wurde am 9. Januar 2004 offiziell das Filmprogramm gestartet. Allerdings nur offiziell, denn die erste Vorführung gab es bereits im Jahr zuvor. 2003 war als „Europäisches Jahr für Menschen mit Behinderungen“ ausgerufen worden. Das nahm die langjährige Behinderbeauftragte Karla Pfingsten zum Anlass, den Film „Verrückt nach Paris“ in Lilienthal zeigen zu wollen.
Das Problem daran: Lilienthal hatte schon lange kein Kino mehr. Das alte Lichtspielhaus in einem Anbau der damaligen Klosterschänke war schon seit Jahrzehnten geschlossen, das Gebäude inzwischen gar abgerissen. Die Idee, dennoch in Lilienthal wieder Kino zu zeigen, war indes nicht neu. Mit dem Kauf von Murkens Hof durch die Gemeinde und dem Umbau zum Kulturzentrum war immer auch der politische Wille verbunden, dort regelmäßig Filme zu zeigen. Um aus der Absichtserklärung Realität werden zu lassen, brauchte es aber ehrenamtliches Engagement. Das trägt bis heute: Freitag ist Filmtag, jede Woche ab 19.30 Uhr für fünf Euro Eintritt.
Filmvorführer gesucht

Die Vorpremiere mit „Verrückt nach Paris“ war nicht nur unter filmischen Gesichtspunkten bemerkenswert. 120 Besucher passen in den Schroetersaal, aber der Streifen musste dreimal flimmern, damit alle Lilienthaler, die ihn sehen wollten, einen Platz bekamen. Der Bedarf an einem Ort jenseits des heimischen Puschenkinos, an dem es gute Filme, eine gemütliche Atmosphäre und ein geselliges Erlebnis gibt, wäre kaum eindrucksvoller zu demonstrieren gewesen. Er beschert dem Kino nach wie vor konstant gute Besucherzahlen Schnell fanden sich Ehrenamtliche, die aus diesem einmaligen Ereignis eine regelmäßige Institution machen wollten.
Christine Beulshausen, als Leiterin der Volkshochschule sowieso hauptberuflich in Murkens Hof zuhause, und Ingeborg Philippi nahmen sich der Aufgabe an. Später gesellten sich Sibille Strehler und Ingrid Kluth dazu; beide sind bis heute dabei geblieben. Aber die vier Damen wären nichts ohne einen Herren: Wilfried Dally ist nicht nur der Filmvorführer, der Technik und Know How mitbringt, er ist auch derjenige, der über die nötigen Beziehungen verfügt, um interessante Filme zu besorgen.
„Projektor an, Film läuft!“ – so einfach geht es nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass heute nur noch digitale Kopien über DVD- oder Blu-ray-Player und Beamer gezeigt werden, müssen Filme für eine öffentliche Aufführung lizenziert werden. Dally bedient auch andere Kommunale Kinos, außerdem arbeitet er hauptberuflich in einem Bremer Programmkino. Seine Faszination für den Film hat er aber quasi in die Wiege gelegt bekommen: Seine Familie betrieb das Kino in der Klosterschänke. So knüpft er auch an seine eigene Geschichte an, wenn er jede Woche mit einem neuen Film nach Lilienthal zurückkehrt.
Dass die Qualität stimmt, dafür sorgen er und die vier Cineastinnen gemeinsam. Bunt soll das Programm sein, mal leichter, mal anspruchsvoller, so lautet das Credo. Man sei schon breit aufgestellt und das sei gut so, selbst wenn nicht jeder jeden Film toll finde. Auch bei der Technik ist! man auf der Höhe der Zeit: Neben einer vier Meter breiten Leinwand gibt es alle Geräte doppelt, um bei Störungen gewappnet zu sein.
Für die Technik wünschen sich die Betreiber allerdings noch Verstärkung: Einen Ehrenamtlichen, der die Vorführungen technisch begleitet, würden sie gerne in ihren Kreis aufnehmen. Interessierte können sich bei Christine Beulshausen unter Telefon 0 42 98 / 92 92 36 melden.
Zum zehnjährigen Geburtstag zeigt das Kommunale Kino Lilienthal in Murkens Hof am Freitag, 10. Januar, ab 19.30 Uhr den Film „Song für Marion“. Am Sonnabend, 11. Januar, läuft ab 15.30 Uhr der Kinderfilm „Hüter des Lichts“. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

 

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG; Ausgabe: Wümme Zeitung; Seite: 1; Datum: 08.01.2014 

Kulturgenuss mit Liebeslyrik und Gitarrenklängen

Lilienthal (von Sabine von der Decken). Mit viel Liebe, Lust und Leidenschaft gestaltete das Trio mit Christian Glaß, Inge Glaß und dem Sänger und Gitarristen Andreas Einhorn in der Kunstschau der Kunststiftung einen literarisch-musikalischen Abend. Facettenreich ergründeten sie das Wesen der Liebe im Rahmen der Volkshochschul-Reihe „Kulturabend im Galerieambiente“. Als Kulturgenuss rundum bezeichnete die Lilienthaler VHS-Leiterin Christine Beulshausen die Literatur- und Musikveranstaltung in den Räumen der Kunstschau Wümme-Wörpe-Hamme. Neben Literatur und Musik spielte auch die bildende Kunst an diesem Abend keine Nebenrolle.
So ganz nebenbei gab es für die Gäste des literarisch-musikalischen Abends „Von Liebe, Lust und Leidenschaft“ zu Lyrik und Gitarrenmusik auch Literaturgeschichte. Denn jedem Lyriker stellten Inge und Christian Glaß eine kurze zeitliche Einordnung sowie die Charakterisierung des Werks voran. Von politisch über humoristisch bis hin zu leicht frivolen Texten reichte die Auswahl deutschsprachiger Lyrik. Rezitiert wurden die Texte von Inge und Christian Glaß, musikalisch ergänzt von Andreas Einhorn mit klassischer Gitarrenliteratur entstammender Musik, Gassenhauern und Evergreens, mit Eigenkompositionen sowie Rock und Pop. Mit seiner Musik griff Einhorn Themen auf oder konterkarierte sie und beeindruckte durch die Begleitung seiner Gitarre mit der perfekten Imitation einer Trompete.
Als in Lyrik verliebte Amateure bezeichnen sich Inge und Christian Glaß, die als Trio mit Andreas Einhorn bereits zum dritten Mal in der Kunstschau der Kunststiftung auftraten. Mit ihrer Text- und Musikauswahl deckten sie an diesem Abend sämtliche Facetten der Liebe von Leidenschaft bis Hass ab. Im ersten Teil ließen sich die Besucher über das Mysterium der Liebe literarisch von Rainer Kunze, Johann Christoph Friedrich Gottsched und Johann Wolfgang von Goethe aufklären, ab! er auch Robert Gernhardt erhielt das Wort.
„Wir sind bemüht, nicht nur das, was alle kennen, zu rezitieren“, sagten Inge und Christian Glaß, „aber um manche kommt man einfach nicht herum“. Etwa um Erich Frieds „Es ist was es ist“. Bei der Auswahl für ihr eineinhalbstündiges Programm wälzte das Trio Berge von Anthologien und stieß dabei auch auf Unbekanntes. „Das war keine Arbeit, sondern Genuss“, meinte der ehemalige Soziologieprofessor Glaß. Am schmerzhaftesten sei bei der Vorbereitung auf das Programm aber das Weglassen gewesen, darüber war sich das Trio einig. Als „kleines Familienunternehmen“ bezeichnen sich Inge und Christian Glaß mit Schwiegersohn Andreas Einhorn, der im Bremer Staatsorchester, im Filmorchester Babelsberg und in New York spielte wie auch mit Ina Müller, Katja Ebstein und Pe Werner auftrat. Seit sechs Jahren arbeiten die Drei miteinander und entwickelten in dieser Zeit auch zwei Programme zu Heine und Kästner. In der Kunstschau Wümme-Wörpe-Hamme vermittelten Glaß und Einhorn ihrem Publikum alle Schwingungen und Gefühle der Liebe, mal innig, mal tiefgründig und traurig. Mit leichter Hand und lockerer Zunge gestaltete das Trio einen Abend voller Kulturgenuss.

 
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG; Ausgabe: Wümme Zeitung; Seite: 3; Datum: 04.11.2013

Motto: Jedes Kind gehört dazu

Lilienthal (von Michael Wilke). Jedes Kind soll seine Chance bekommen. Alle sollen dazugehören, ob sie spastisch gelähmt im Rollstuhl sitzen oder kein Wort Deutsch verstehen, ob sie aus Kasachstan kommen oder aus Kurdistan, ob sie in benachteiligten Familien mit deutschen Pässen leben oder nicht. „Inklusion ist ein Menschenrecht“, sagt Christine Beulshausen, die Leiterin der Volkshochschule (VHS) Lilienthal-Grasberg-Ritterhude-Worpswede. Niemand dürfe wegen seiner Herkunft oder wegen individueller Merkmale ausgegrenzt werden.
Zusammen mit anderen Experten stellte Beulshausen gestern in Murkens Hof das Projekt „InGe“ vor. Das Kürzel steht für inklusive Gemeinden. Lilienthal und Grasberg, Ritterhude und Worpswede sollen es werden, mit Hilfe der EU. „Inklusion und Vielfalt in Kita und Schule“ heißt der Untertitel des vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Projekts. Partner der VHS ist die Arbeitsgemeinschaft Bildung und örtliche Entwicklung (ABöE). Beide wollen Schulen und Kindertagesstätten (Kitas) dabei unterstützen, die Herausforderungen der Inklusion zu meistern. Das Schulgesetz verpflichtet die Schulen, spätestens ab 2018 Kinder mit Behinderungen aller Art aufzunehmen (wie berichteten).
Als Projektleiterin hat die VHS eine Sozialpädagogin eingestellt, die die Praxis kennt: Julia Voigt ist Anfang dreißig und gelernte Erzieherin. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit Inklusion und hat ihre Diplomarbeit darüber geschrieben. Zwei Jahre wird sie 30 Stunden pro Woche in den vier beteiligten Gemeinden arbeiten, bezahlt von der EU. Sie wird auf Wunsch in Kindergärten und Schulen kommen, um sie dabei zu unterstützen, allen Kindern gerecht zu werden. Außerdem soll die Sozialpädagogin helfen, ein Netzwerk mit allen an der Bildung und Erziehung Beteiligten aufzubauen – Eltern inklusive.
Julia Voigt wird mit Britta Haltermann vom Verein ABöE zusammenarbeiten. Die Juristin ist mit der Materie vertraut, sie kümmert sich seit knapp sechs Jahren um Probleme der Inklusion in Schulen und Kindergärten. „Man hört sehr oft: ,Wir können nicht mehr. Jetzt sollen wir das auch noch’“, berichtet Haltermann. Sie guckt sich den Unterrichtsalltag an und stellt oft fest: „Ihr macht doch schon wahnsinnig viel an Inklusion.“ Es gebe an Schulen und Kindergärten „ganz viele Ängste bei den Betroffenen: ,Oh Gott, jetzt müssen wir auch noch wickeln lernen.’ Da gehen wir rein und sagen: ,Wir können Euch zeigen, wie Ihr Eure Ansätze verstärken könnt’. Wir schicken auch Experten hin.“ Es seien offene Angebote, ergänzt Haltermanns ABöE-Kollege Dieter Heinrich. „Wir fragen: ,Wo sind denn Eure Baustellen?’“
Am kommenden Donnerstag, 24. Oktober, wird es in der Grundschule Trupermoor in Lilienthal die Auftaktveranstaltung zum Inklusionsprojekt geben, Beginn: 14 Uhr. Dann wird Christine Beulshausen das InGe-Projekt zusammen mit Dieter Heinrich vorstellen. Als Gast hat sich neben Bürgermeister Willy Hollatz Birgit Wenzel vom Kultusministerium angesagt. Beatrix Albrecht, die Leiterin der Grundschule Albert Schweitzer in Hannover, hat ihren Vortrag „Inklusion beginnt im Kopf“ genannt; Untertitel: „Ideen und praktische Bezüge für Kita und Schule“. Danach ist noch Zeit für Fragen und Diskussion.

 
© Copyright Bremer Tageszeitungen AG; Ausgabe: Wümme Zeitung; Seite: 3; Datum: 19.10.2013

Anregende Kost für Jung und Alt

Lilienthal (von Sabine von der Decken). Lilienthaler Kulturzentrum startet in den vierten "Sommer in Murkens Hof" und hat zahlreiche Flyer ausgelegt
Lilienthal. "Wir sind immer leichter, luftiger und sommerlicher geworden", so das Resumee von Christine Beulshausen, Leiterin der Volkshochschule Lilienthal, aus bereits vier Programmen zum "Sommer in Murkens Hof". Zum vierten Mal stellten Dozenten der VHS, Mitarbeiter der Bibliothek und Kulturamt Lilienthal sowie Ehrenamtliche in diesem Jahr eine sommerliche Vielfalt von Veranstaltungen und Angeboten in und um das Lilienthaler Kulturzentrum zusammen. Vom 1. bis zum 31. Juli gibt es in Murkens Hof kulturell anregende Sommerkost für alle Generationen. Programmflyer liegen in Murkens Hof und Rathaus Lilienthal sowie vielen Lilienthaler und Borgfelder Geschäften aus.
Sie haben gelernt, dass "langatmige" Veranstaltungen und das Erlernen von Sprachen während der Sommerferien nicht gut ankommen. Mit dem Angebot einmaliger, überwiegend kostenfreier Veranstaltungen hat das Sommerteam  von Murkens Hof dem Rechnung getragen. Über allen Sommerangeboten aber steht der Wunsch des Teams, Besuchern ein entspanntes, kurzes Innehalten zu schenken.
So auch während des gesamten Zeitraums von der Bibliothek organisierte Lesestopp, bei dem Körbe mit leichter Sommerlektüre auf dem Gelände parat stehen für eine sommerliche Pause, wie auch der Sommerferien-Medienflohmarkt mit Büchern, Filmen, CD's, Zeitschriften und Spielen.
Englisch lernen sommerlich leicht, das war die Aufgabe, die sich Telse Schulze und Annette Umlauft verschrieben. Als Mittel ihrer Wahl entschieden sie sich für kostenfreie englische Vorführungen der Kinoklassiker Frida, Chocolat, Iris und Quartet, die mit englischen Untertiteln gezeigt werden. Den Wohlfühlfaktor verstärken dabei gut gekühlter leichter Sommerwein und Mineralwasser. Zum Sommerkino in den Schroetersaal lädt der Film "Florence Foster Jenkins" ein.
Und wieder einmal wird um den VHS-Wanderpokal gespielt, denn am 4. Juli findet unter der Linde das 3. Große Sommer-Doppelkopfturnier nach Regeln die in den VHS-Kursen vermittelt wurden, statt. "Es sind alles Lieder, die Trump nicht hören möchte", beschrieb Gerd-Walther Krüger die Auswahl der Folksongs aus aller Welt, die am 19. Juli bei gutem Wetter draußen zu Gitarrenmusik gemeinsam gesungen werden. "Es geht nicht um das perfekte Singen, sondern um den Spaß am Singen", machte Christine Beulshausen deutlich. Auch beim Feierabendsingen mit Ingo Stoevesandt kann am 27. Juli jeder Sänger seiner Stimme freien Lauf lassen. Bei gutem Wetter findet das mit E-Piano-Begleitung draußen statt, sonst im Schroetersal mit Flügelbegleitung.
Neu im Sommerprogramm sind die von Ingrid Kluth veranstalteten Lesungen auf Lilienthaler Fußgängerbrücken. Im wieder sonntags "blockiert" sie für 20 Minuten eine der drei Brücken, um hier in außergewöhnlicher Umgebung humorvolle Kurzgeschichten zu verlesen. Kino und Lesungen gehören auch zu den Programmpunkten von "Sommer in Murkens Hof", die den Kleinsten Spaß machen. Am 26. Juni und am 10. Juli findet in der Bibliothek Bilderbuchkino für Kinder ab drei Jahren statt. Vorlesestunde in heimeliger Atmosphäre ist am 20. und 27. Juli.
Für sportlich entspannte Betätigung ist es auch im Sommer nicht zu heiß. Mit eineinhalb Stunden Schnupperkursus stimmt Monika Warncke auf Yin Yoga ein. Wer davon nicht genug bekommt, der bucht vier weitere Abende.
"Nähen hat Tradition", sagt Annette Umlauft, die gemeinsam mit Inge Zilz das Nähen von Stofftaschen für Kiner und Erwachsene im Sommerprogramm aufgenommen hat. Dabei dürfen Nähbegeisterte aus einem ganzen Raum voller geschenkter Stoffreste und Muster schöpfen. Kaffee und Kuchen im Garten runden den kreativen Tag ab. Denn eine schöne Atmosphäre gehört für alle Teammitglieder mit zum festen Bestandteil des Sommerprogramms in Murkens Hof, betonte Christine Beulshausen.
Mit einem großen Sommerfest am 29. Juli versüßt das Murkens Hof-Team das Ende der Sommerferien. Für ein Picknick unter Bäumen stehen an diesem Tag Tische und Sitzgelegenheiten bereit. Moonlight-Flohmarkt, Repair-Cafè, Gartenkulturmusikfestival, Spielmobil und Tanzvorführung sind Höhepunkte des Sommerfests am Murkens Hof. Nur bei Dauerregen findet der Flohmarkt für Kleidung, Kinderspielzeug und Kunsthandwerk nicht statt, so Stefanie Meyer.
Die Anmeldung für den Flohmarkt unter der Telefonnummer 04298/929239 ist obligatorisch. Kosten pro Stand: zehn Euro.

© Copyright Bremer Tageszeitungen AG; Ausgabe: Wümme Zeitung; Seite: 2; Datum: 24. Juni 2017